Da die Schönheit der Natur nur für kurze Zeit meine Augen erfreuten, beschloss ich mich, sie fotografisch festzuhalten und dabei die Essenz des Augenblicks einzufangen. Das Wichtigste beim Fotografieren ist für mich das fotografische Auge, eine gute Vorbereitung und das richtige Handeln im richtigen Moment.
Seit ich ab Mai 2004 eine Olympus E1 besitze, ist das Fotografieren zu meinem ersten Hobby geworden. Im Januar 2008 habe ich mir noch die Olympus E3 zugelegt.
An der Digitalfotografie fasziniert mich nicht nur die Aufnahme, sondern auch die Möglichkeit der Nachbearbeitung. Um, wie gesagt, "Emotionalität in meine Lichtmalereien" zu transportieren, nutze ich das frühe Morgenlicht und auch das späte Abendlicht, um die "Magic Hour" für Aufnahmen mit "unglaublich schöne Farbverläufen" zu nutzen. Am Abend spiegeln sich beleuchtete Gebäude in Wasserflächen und werden damit doppelt attraktiv.
Meine Lieblingsthemen sind vor allem Menschen, Landschaften und Aufnahmen aus der Natur. Dieses spiegelt sich in den folgenden Bildgalerien wieder. Besonders schöne Motive finde ich in meinem Garten und auf meinen Reisen. Ich genieße ganz einfach das Reisen und die Begegnung mit den Menschen, die ich unterwegs treffe.
Erst das Spiel von Licht und Schatten bringt Räumlichkeit und Perspektive ins Bild. Schatten sorgen für Begrenzung und verstärken den Eindruck von Bildschärfe. Sehr reizvolle Gegenlichtaufnahmen entstehen, wenn die Lichtquelle nicht zu sehen ist und sich Nebel oder Rauch im Lichtstrahl befinden. Ein seitlicher Lichteinfall sorgt bei einem Motiv für Räumlichkeit und Tiefe.
Gerade die Photographie vermag es, Typisches und Einmaliges der Natur zu konservieren und das Paradies zu bewahren, ihm zu huldigen. Zeit und Geduld, all dieses ist wichtig für mich um ein gutes Bild zu machen. Wenn mich eine Landschaft verzaubert, wenn ich sie "paradiesisch" finde, nehme ich sie nicht nur mit meinem Auge war. Der Gesamteindruck besteht aus Sehen, Hören, Riechen und Fühlen. Die Kunst liegt darin, daraus eine Aufnahme zu abstrahieren, die möglichst viel davon wiedergibt.
Kinder sind sehr dankbare Modelle für Porträts. Sie sind spontan und neugierig. Sie posieren gern vor der Kamera, selbst wenn sie vom Photographen mitunter in ihrer Entfaltung eingeengt werden. Doch irgendwann sind sie müde. Dann hilft kein noch so gut gemeintes Zureden mehr. Es macht einfach Spaß ihr Gesicht im Bild festzuhalten. Gute Personenaufnahmen gewähren dem Betrachter einen tiefen Blick in deren Wesen. Die Augen des Porträtierten als Spiegel seiner Seele - oder als Spiegel der Seele des Betrachters?
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„Im Laufe der Zeit schein sich meine Art, Motive zu finden, einer philosophischen Betrachtungsweise des Lebens überhaupt anzunähern. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, Dinge zu betrachten. Und jede Möglichkeit führt zu anderen Ergebnissen – zu einer anderen Wirklichkeit.
Je mehr man dies erkennt und je häufiger man die verschiedenen Sichtweisen ausprobiert, desto mehr Motive ergeben sich. Dem Fotografen eröffnet sich so die Freiheit, nicht nur Abbilder zu erzeugen, sondern in seinen Bildern Neues entstehen zu lassen und ganz eigene, außergewöhnliche und überraschende Abbilder der Wirklichkeit zu schaffen, ohne die Wirklichkeit selbst zu verändern.“ – Carola Vahldiek
"Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das Andere, das Geschlossene, blickt in die eigene Seele".
(Henri Cartier-Bresson)
"An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter. Ein Foto wird meistens nur angeschaut - selten schaut man in es hinein. Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute".
(Ansel Adams)
"Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem geistigen Auge zuerst siehest dein Bild. Dann fördere zutage, was du im Dunkeln gesehen, dass es zurückwirke auf andere von außen nach innen."
Caspar David Friedrich (1774-1840)
"Wenn du die Photos ein paar Minuten ansiehst, dann fangen sie an zu sprechen"
(Kurt Tucholsky"
"Der Photograph projiziert sich in alles, was er sieht - und identifiziert sich damit, um es zu fühlen"
Minor White
"Man muss einfach mehr wagen und einsetzen, um dann später vielleicht das Größte zu erfahren: dass bei Menschen, beim Betrachten der dabei entstandenen Bilder, Emotionen oder auch nur Staunen hervorgerufen werden"
Dieter Mendzigall
"Wenn deine Bilder schlecht sind, dann warst du nicht nah genug dran"
Robert Capa, ungarischer Photograph
"Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera"
Giséle Freund
"Wer seine Photographien kritisch unter die Lupe nimmt und aus dem Urteil anderer lernt, der wird Schritt für Schritt seinem Ziel näher kommen"
unbekannt
"Es ist die Leidenschaft und die Liebe zu Tieren und zur Photographie gleichermaßen, die zu perfekten Aufnahmen führt. Nur wer sich einfühlt in die Lebenswelt der Tiere, ihr Verhalten präzise beobachtet und sich ihnen mit aller Vorsicht und Rücksicht mit der Kamera nähert, wird erfolgreich sein. Grundvoraussetzung dafür ist Geduld und immer wieder Geduld"
unbekannt
"Naturfotografie ist ein Weg, zu erzählen, was man fühlt über das, was man sieht"
(Ansel Adams)
"Bilder müssen eine Seele haben"
Bernd Mai
"Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen"
Guy de Maupassant
"Es gibt unendlich viel Raum für die Seele,
wenn man ein Auge dafür hat."
unbekannt
"Die Bilder müssen die Menschen berühren, damit die Botschaft ankommt."
Siri Vorbeck
Director of Photopgraphy bei Corbis London
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