| Garten
Annemarie und Lothar Hauling, Billerbeck |
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Es
handelt sich um einen ca 700 qm großen Landschaftsgarten mit ostasiatisch
wirkenden Akzenten, der im Laufe der letzten 12 Jahre eine allmähliche
Umwandlung zum Japanischen hin erfahren hat, bei dem aber auch noch
formale Inhalte deutscher Gartenkultur erkennbar sind. Diese Symbiose
ist gewollt - sie entspricht dem buddhistischen Prinzip der "Schönheit
durch Unvollkommenheit". |
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Prägend sind
beschnittene Grünpflanzen in einer Wasserlandschaft, die den Garten
das ganze Jahr über monochrom erscheinen lassen. Dabei wirkt die
Vielfalt der Grüntöne keineswegs langweilig sondern eher anregend,
wobei der Kontrast mit dem weißen Haus sowie den cremefarbenen Trittplat-tenwegen
als harmonisch empfunden wird. Besonders in der dunklen Jahreszeit
beeindruckt das satte Grün von Buchsbaum, Eiben, Wacholdern und
japanischen Azaleen.
Eine Sumpfzypresse,
deren Zweige etagenhaft geschnitten worden sind, überzeugt im Mai
durch den eleganten Wuchs der Zwillingsstämme und durch die feine
Benadelung.
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Beim Spaziergang
, der sich dem Betrachter aufdrängt , entdeckt man auf verschlungenen
Wegen hinter kleinen Hügeln Bonsais, Steinlaternen und botanische
Raritäten und gelangt oberhalb eines Wasserfalls auf eine fast 4
m hohe Sandsteinplattform, die den Garten aus einer völlig anderen
Perspektive zeigt.
Schon ziemlich
gut gelungen ist die Integration des Lärmschutzwalls in den eigentlichen
Gartenbereich, wobei Tiefe gewonnen wird und gleichzeitig auch der
Straßenlärm der Umgehungsstraße auf ein erträgliches Maß reduziert
werden konnte.
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