Denkmal-Nr. 12 - seit etwa 16 Jh.
Die Kolvenburg ist ein Beispiel für die vielen Wohnsitze des niederen Adels, die es früher gab. Neueren Untersuchungen zufolge wird die Burg erst seit dem 16. Jahrhundert „Kolvenburg“ genannt;
zuvor lauteten die Namen „Voetshues“ und „Burg Overwater“. Im Norden diente der tief vermoorte Berkelbett der Burg als Schutz. Die Burg setzte sich aus einem Burghügel und einem von Wasser
umgebenen Platz zusammen. Um beide herum lagen mehrere Gräben und Wälle. Die Kolvenburg wurde von Rittern der Familie von Billerbeck erbaut. 1735 gab es neben dem Wohnhaus ein Bauhaus, einen
Schuppen und ein Torhaus.
Der Kreis Coesfeld ließ die Kolvenburg in den Jahren 1958 bis 1976 in mehreren Bauabschnitten restaurieren, wobei Kosten in Höhe von circa 1 Million Mark angefallen sind. Während der
Restaurierung wurden baugeschichtliche Untersuchungen durchgeführt.
Buchtipp: Geschichte der Stadt Billerbeck. Verlag für Regionalgeschichte Bielefeld. 2012.