ornithologische fotoreise durch costa rica - 05.-24.02.2020

Mit einem Mietwagen 1.500 km durch das Land. An die 200 Vogelarten beobachtet und teilweise im Bild festgehalten.



Ein kleiner Reisebericht:

05.02.2020: Billerbeck, Düsseldorf, Madrid und San José. Hotel Robledal in Oeste de la Iglesia Católica de El Roble 124, El Roble, Provincia de Alajuela, Alajuela, 20104, Costa Rica

Kurz vor 2 Uhr wurde ich schon wach. Hatte keine Ruhe. Aufgestanden, geduscht und gefrühstückt. Um 3 1/2 Uhr habe ich Jürgen angerufen und seine Frau sagte, dass er schon losgefahren ist. Pünktlich um 4 Uhr brachte er mich nach Düsseldorf. Hier traf auch schon bald auf Hawi Grömping, mein Reisebegleiter. Die Iberia-Maschine startete pünktlich in Richtung Madrid. 1 1/2 Stunden Aufenthalt. Mit einer kleinen Bahn ging es zum Terminal 4. Gegen 12 Uhr flogen wir ab. Es war eine lange Reise. Nach 10 Stunden erreichten wir San José. Lange Warteschlangen bei der Einreise. Geldwechseln am Automaten 200.000 Colones tauschten wir ein. Draußen wartete schon unser Fahrer, der uns zum Hotel Robledal brachte. Eine sehr schöne Hotelanlage. Wir machten noch kurz einen Rundgang und sahen schon einige Vögel im Garten des Hotels. Abendessen im Hotel. Danach zum Zimmer, wo ich sofort auch einschlief.


06.02.2020: San José nach Turrialba. Rancho Naturalista.

Die Zeitverschiebung von minus 7 Stunden machte mir schon Probleme, da ich sehr früh wach war. Kurz nach 6 Uhr gingen wir schon nach draußen und einige Vögel erwachten auch schon. Bis kurz vor 8 Uhr machten wir schon Fotos. Eine tolle Überraschung war eine kleine Eule. Kurz nach 8 Uhr erhielten wir unser Auto - Ssang Yong Korando 4WD. Frühstück. 

Gegen 10 Uhr fuhren wir los. Autos über Autos um San José und diese fast 50 km. Unterwegs auf der Autobahn zeigte ein Mann aus einem anderen Auto auf unser Auto. Zu einer passenden Gelegenheit hielten wir an und siehe da, auf einem Rad war fast keine Luft mehr. Bei einer Tankstelle füllte ein Tankwart den Reifen wieder auf und wir setzten die Reise fort. 

Endlich nach über drei Stunden ging die Reise abseits der Hauptstraße weiter. Die letzten zwei Kilometer waren sehr, sehr holperig und endlich erreichten wir unser Ziel. Eine nette Lodge mitten im Regenwald. Nach den Strapazen gönnten wir uns ein Bier. Viele Vögel hielten wir im Foto fest. Dann machte ich noch eine kleine Wanderung. Abendessen um 18 Uhr. An den Tischen saßen auch viele Amerikaner. Kurzer Tripp noch durch den Wald, wo wir auch noch eine Riesenspinne entdeckten. Danach gingen wir früh ins Bett.

unser Auto - Ssang Yong Korando 4WD

Bilder aus dem Garten vom Hotel Robledal

Bilder vom Tage


07.02.2020: Rancho Naturalista

Kurz nach 6 Uhr sind wir aufgestanden. 7 Uhr gab es schon Frühstück. Vorher schauten wir noch bei der Insektenstation nach. Nach dem Frühstück wanderten wir die Holperstraße bis zum Haus Rancho. Es war sehr heiß. Das Haus lag wunderschön mit einer herrlichen Aussicht. Hier sahen wir auch den Kolibri Schneekappe. Leider war es zum Fotografieren zu schwer. Er war einfach zu flink. Danach gingen wir zurück. Um 12 Uhr gab es schon wieder ein Mittagessen. Es schmeckte sehr gut. Mittagspause. Danach wanderte ich in den Regenwald.

 

Bilder vom Tage um die Lodge Rancho Naturalista

Um 13.45 Uhr fuhren wir mit einem Guide aus Spanien über die Holperstraße zu einem kleinen Ort. Er zeigte uns einige seltene Vögel. Nach etwas 3 Stunden ging es zur Lodge zurück. Erst einmal ein Bierchen. Um 18 Uhr erklang die Schelle zum Abendessen. Heute gab es Fisch, Salat und Kartoffeln. Zum Nachtisch gab es ein Stück Kuchen. Früh ins Bett.

Bilder von der Exkursion


08.02.2020: Lodge Rancho Naturalista zum Selva Verde Lodge

 

Nachts hatte es etwas geregnet. Kurz vor 6 Uhr sind wir aufgestanden. Einige Bilder vor dem Frühstück gemacht und die Anlage im Bild festgehalten. Das Auto war mal wieder platt. Nach dem Frühstück wurde der Reifen gewechselt. Kurz vor 10 Uhr fuhren wir dieses mal sehr langsam den Berg herunter.

Rancho Naturalista

In La Suiza, ein kleiner Ort  unweit der Rancho Naturalista, reparierten wir erst einmal den Reifen für ganz wenig Geld. Nun konnten wir die Fahrt fortsetzen. Auf der Hauptstraße war wieder viel Verkehr. Kurz vor der nächsten Unterkunft besuchten wir La Selva Biological Station. Nur ein kurzer Aufenthalt.
Also weiter zur nächsten Unterkunft Selva Verde Lodge. Hier erhielten wir einen Bungalow ziemlich weit vom Restaurant auf der anderen Straßenseite. Dafür aber sehr ruhig gelegen. Bewaffnet mit der Kamera gingen wir zu Fuß zur Lodge und tranken erst einmal ein Bier für 5 Dollar und anschließend machte ich einige Bilder und erkundete auch die Umgebung. 
Kurz nach 17 Uhr fuhren wir mit dem Auto einige Kilometer weiter von der Lodge zum Essen, da es in der Lodge sehr teuer war. In einem chinesischem Lokal direkt an der Straße aßen wir etwas. Hähnchen süß und sauer stand bei mir auf dem Programm, aber es war sehr schlecht. Vorher kauften wir noch Bier ein, welches wir im Bungalow tranken. Wieder früh ins Bett gegangen.

Vogelbilder an der Selva Verde Lodge


09.02.2020: Selva Verde Lodge - Kolibricafé - Soda y Mirado Cinchona - Tirimbina Lodge, Übernachtung: Selva Verde Lodge

Nachts hatte es geregnet und am Morgen hörte man die Brüllaffen mit ihren lauten Rufen. Der Regen klatschte auf dem Wellblechdach. Kurz nach 6 Uhr standen wir wieder auf. Mit dem Auto fuhr ich bis zum Parkplatz der Lodge. Vor dem Frühstück machten wir noch einige Bilder, aber es war sehr laut. Frühstück auf der Terrasse im 1. Stockwerk. 

Nach dem Frühstück fuhren wir noch einmal zur La Selva Biological Station. Hier erkundigten wir das Gelände um die Rezeption. Außerdem durften wir nur bis zur Hängebrücke. Es war nur eine Führung mit einem Guide  möglich und der Preis 57 Dollar für diese Führung war auch sehr hoch. 

Danach haben wir das Auto betankt und fuhren die ca. 40 km bis zum Kolibricafé - Soda y Mirado Cinchona. Es gibt auch einen fantastischen Blick auf den San Fernando Wasserfall, der über 70 Meter tief in den Barva-Vulkan mündet.

Soda y Mirador hat eine sehr interessante Geschichte. Ein Erdbeben der Stärke 8,1, das am 8. Januar 2009 direkt unter dem Wasserfall La Paz und in der Stadt Cinchona ausbrach und 34 Menschen tötete, zerstörte das kleine Café. 369 Touristen mussten mit einem Hubschrauber evakuiert werden. Die Besitzer entschieden sich für einen Neuanfang und bauten dieses kleine Café wieder auf. Hier verbrachten wir einige Stunden, denn es lohnt sich. Die Vögel wurden hier angefüttert. Kolbiris mit Feeder, die mit Zuckerwasser bestückt sind. Andere Vögel mit Bananen und Papayas. Mittags aßen und tranken wir ein Kleinigkeit. Es war sehr lecker. Bis 14 Uhr wurden weitere Bilder geschossen. 

Vogelbilder im Kolibricafé - Soda y Mirado Cinchona

Auf dem Heimweg besuchten wir noch das Tirimbina Lodge. Es hatte sich nicht gelohnt. Zurück zum Hotel, wo ich noch eine kleine Wanderung unternahm. Zum Abendessen hatten wir uns ein kleines Restaurant in der Nähe der Lodge ausgesucht. Es war sehr lecker. Reis mit Shrimps. Zurück zur Unterkunft. Hier empfing uns der Sicherheitsmann und er zeigte uns ein fast zwei Meter lange Lanzenotterschlange, die sehr giftig ist. Diese hatte eine Ratte im Maul. Hawi hat davon auch noch einige Bilder gemacht. Auf dem Heimweg sahen wir auch noch zwei Frösche und eine große Heuschrecke.

Selva Verde Lodge


10.02.2020: Selva Verde Lodge - Boca Tapada Lodge

Brüllaffengeschrei am Morgen. Frühstück um 7 Uhr. Danach fuhren wir in Richtung Norden. Es ging langsam voran. Ananasplantagen sahen wir links und rechts der schlechten Straße. Mittags kamen wir der Boca Tapade Lodge an. Hier war ich vor acht Jahren auch schon und Hawi vor sechs Jahren. Immer wieder eines der schönstens Lodges auf der Reise. Alfonso erkannte Hawi wieder. Kurzer Spaziergang. Etwas Mittagsruhe in der Hängematte vor dem Zimmer. Danach machten wir Fotos. Abendessen mit einem Bier.

Bilder vom Tage in der Boca Tapada Lodge


11.02.2020: Boca Tapada Lodge

Nachts hatte es wieder geregnet. Hawi war schon früh auf den Beinen um Vögel zu beobachten. Kurz nach 6 Uhr stand ich auf und die ersten Fotografen waren schon schussbereit. Frühstück und danach teilweise im Regen nur noch Fotos gemacht. Dann machten wir noch eine kleine Wanderung und entdeckten an die 20 Geier, aber ganz schön waren zwei Königsgeier. Es war sehr aufregend und es hatte sich gelohnt. Mittagessen und weitere Fotos. Kurze Mittagspause und dann weitere Fotos. Abendessen um 18.30 Uhr. Die Ausbeute war an diesem Tag groß.

Vogelfotos vom Tage - siehe auch hier


12.02.2020: Boca Tapade Lodge - Cano Negro - Unterkunft: Kingfisher Lodge

Regen in der Nacht. Leider war an diesem Morgen eine große Schar an Fotografen eingetroffen, die bereits die Terrasse belegten. Frühstück um 7 Uhr. Danach noch ein kurzer Gang um die Lodge. Um 8.30 Uhr fuhren wir einige Kilometer von der Lodge entfernt um Fotos zu machen. Hier machten wir Fotos bis kurz nach 12 Uhr. Schön waren die Frosch- und Schlangenaufnahmen. Auch einige Kolibris hielt ich im Foto fest. 
Danach fuhren wir weiter nach Cano Negro, wo wir gegen 16 Uhr ankamen. Nach dem Bezug des Zimmers - ein kleiner Bungalow - machten wir noch einen Gang bis zum Fluss. Abendessen in einem kleinen Lokal.

Boca Tapade Lodge

Bilder vom Tage


13.02.2020: Cano Negro - Rancho Tabacon Veracruz De Caño Negro

Vor 6 Uhr aufgestanden. Spaziergang zur Anlegestelle der Boote am Fluss. Kurz davor sahen wir noch einen Kaiman aus dem Wasser schauen. Bootsfahrt zwei Stunden durch die Kanäle (57 Dollar für zwei Personen). Vögel über Vögel. Es war schon ein Erlebnis.

Frühstück in einem kleinen Restaurant (12.000 Col.).

 

Restaurant Rancho Tabacon Veracruzam

Danach sind wir mit dem Auto die holprige Straße gen Süden gefahren bis zum Restaurant Rancho Tabacon Veracruzam direkt am Fluss. Diese Stelle hatte ich schon am Morgen gesehen. Von hier aus wanderten wir am Fluss entlang. Herrliche Natur mit vielen Vögeln bis hin zu einem Bootsanleger. Eisvögel und Reiher in Massen. Auch viele Kaimane lagen am Ufer. Am Bootsanleger entdeckten wir an die 200 Waldstörche, wie sie erst an Land standen und dann gemeinsam in den Fluss nach Nahrung suchten. Zurück zum Restaurant, wo wir im ersten Stock mit Blick auf dem Fluss einen Fruchtsaft und einen Kaffee tranken.

 

Zurück mit dem Auto und im Schritttempo weiter der holprigen Straße nach Ausschau auf neue Vogelarten. Bis zu diesem Tag hatte ich schon 130 Vogelarten mit Hilfe von Hawi entdeckt. Gegen 17 Uhr waren wir wieder an unserem Bungalow. Danach gingen wir zum Essen. Wir bestellten Fisch und ein Bier. Sehr lecker. Auf dem Heimweg sahen wir noch eine Nachtschwalbe. 

Bilder vom Tage


14.02.2020: Cano Negro - Santa Helena - Unterkunft: Arco Iris Lodge

Früh aufgestanden und dann gingen wir wieder zum Anlegesteg am Fluss und hofften auf einen Bootsfahrer, denn wir wollten noch eine Bootsfahrt an diesem Morgen machen. Zuerst war keiner da, aber bald kam ein Ornithologe. Nach vielen hin und her und unter Hilfe von einem Deutschen der im Ort lebte, konnten wir mit einer Bootsfahrt starten. Dann begann eine wunderschöne 2 1/2 stündige Bootstour (35 Dollar pro Person). Dieses Mal links auf dem Fluss entlang. Vögel über Vögel. Über hunderte Kaimane lagen am Ufer, Eisvögel, Reiher und vieles mehr. Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei. Danach nahmen wir wieder ein Frühstück in dem kleinen Lokal vom Vortag ein. Koffer packen und die Fahrt ging heute gen Süden.Zuerst ca. 20 km Holperstraße. Unterwegs hatten wir eine Aussentemperatur von 37 Grad. Nach der Autobahn ging es hoch in die Berge. Unser Auto hatte es schwer. Unsere Lodge in Sante Helena war sehr schön. Eine Wohnung auf zwei Etagen. Kurze Wanderung auf dem Lodgegelände. Etwas Regen. Abendessen im Ort und es war sehr lecker. Ein reiner Touristenort. Es gefiel uns hier nicht so besonders.

Bilder vom Tage.


15.02.2020: Santa Helena - Hummingbirdgarden im Selvatur Adventure Park - Stella's Monteverde - Kolibricafé am Eingang zum Biologisches Reservat Monteverde

Beim Sonnenaufgang kurz vor 6 Uhr begaben wir uns zum Frühstück. Danach fuhren wir zum Selvatura Adventure Park, wo wir gegen 7.30 Uhr ankamen. Hier besuchten wir den Kolibrigarten, wo wir bis nach 11 Uhr blieben. Hin und wieder kam etwas Regen herunter, aber wir haben viele Bilder gemacht. 

Danach fuhren wir zum Stella's Monteverde. Es dauerte schon ein wenig dieses kleine Café zu finden. Hier aßen wir ein Stück Kuchen und tranken einen Kaffee. Leider war die Vogelwelt nicht so gut vorhanden. Kolibris gab es keine. Erst als sie Bananen auslegten kamen einige Vögel. Schön war auch ein Kapuzineraffe mit einem Jungtier auf dem Rücken.

Weiter fuhren wir zum Biologisches Reservat Monteverde, wo wir im Kolibricafé am Eingang des Parkes wieder Kolibris im Bild festhielten. Leider hatte es auch hier etwas geregnet. Auch hier tranken wir einen Kaffee und dazu ein Stück Kuchen. Hawi musste noch einmal zum Stella's Café, da er seinen Rucksack vergessen hatte. Bald kam er erleichtert mit seinem Rucksack zurück. 

 

Kurz nach 17 Uhr fuhren wir zurück. Regen am Abend. In einem anderen Lokal haben wir ein typisches Costa Rica-Essen eingenommen. Dazu hatten wir Livemusik. Leider fand der Sänger oft die richtigen Töne nicht.

Bilder vom Tage

Bilder vom Tage.


16.02.2020: Santa Elena - Bootstour auf dem Tarcolesfluss - Unterkunft: Carara Hotel in Tarcoles

Regen am Morgen. Typisches Nebelwaldwetter. 6.30 Uhr Frühstück. Da das Wetter nicht so gut war, beschlossen wir die Weiterfahrt zum Meer, also die schlechte Straße fast 20 km talabwärts. Die Temperaturen stiegen von 20 Grad auf über 30 Grad. 

Gegen 11 Uhr erreichten wir unser neues Ziel am Pazifischen Ozean da Carara Hotel. Es war schrecklich heiß. Leider konnten wir das Zimmer nicht nicht sofort beziehen und so entschlossen wir einen Strandgang zu unternehmen. Pelikane, Geier und Fregattvögel konnten wir  sehen. Hervorzuheben sind hier natürlich die roten Aras, die hier am Strand besser zu beobachten sind, als im N.P. Carara. An die 10 roten Aras flogen fast den ganzen Tag über uns. 

Gegen 13 Uhr bezogen wir das Zimmer. Mittagessen in einem kleinen Soda am Strand. Danach beschlossen wir eine Bootstour zu machen. Wir hatten Glück. Drei Stunden fuhren wir mit zwei Frauen auf dem Tarcolesfluss. Es war sehr schön. Ein großes Erlebnis war der Kampf zweier Krabbenbussarde (Buteogallus anthracinus). Gegen 18 Uhr war die Bootstour vorbei. Abendessen im Restaurant. Huhn mit Pommes. Danach saßen wir noch einige Zeit mit einem Paar aus der Nähe von Berlin zusammen.

Bilder vom Tage


17.02.2020: Carara Hotel in Tarcoles - Cerro Lodge

Die roten Aras flogen vor 6 Uhr schon mit Geschrei über die Hotelanlage. Wir fuhren mit dem Auto zur Flussmündung und machten dort bis 8.30 Uhr noch einige Bilder. Das Frühstück war sehr bescheiden. Ein Löffel Reis mit Bohnen und ein Löffel Omelett und dazu ein Fruchtsaft und etwas kalten Kaffee. Ich wollte einen Nachschlag nehmen, aber der hätte nochmals 500 Col. gekostet. Danach war Badetag und Ruhe angesagt, den es wurde wieder sehr heiß. Mittags vor lauter Hitze im Zimmer verbracht. 

Nachmittags sind wir dann zur Cerro Lodge gefahren. Hier wollte ich zuerst hin, aber es war kein Zimmer frei. So waren wir mit dem Hotel am Meer doch zu frieden. Ein Glas Fruchtsaft und dann einen Rundgang bis zum Aussichtsturm. Es war nicht viel zu sehen. Abendessen im Hotel.

Cerro Lodge

Sonnenuntergang am Meer


18.02.2020: Tarcoles - San Gerardo de Rivas - Unterkunft: Hotel de Montana El Pelicano

Hawi fuhr heute Morgen alleine zum Fotografieren. Ich fotografierte noch die bunten Aras am Strand. Frühstück, wie am Vortag nicht so gut. Die Hitze nahm schon zu. Gegen 8.30 Uhr kam Hawi glücklich von seiner Tour zurück. Er nahm das bescheidene Frühstück ein und schon bald fuhren wir weiter zur nächsten Unterkunft immer entlang am Meer. Bei Dominial  ging es hoch in die Berge. Unterwegs hielten wir noch bei einem kleinen Museumscafé an. Sehr lustig. Alte Schallplattenhüllen, alte Schreibmaschinen usw. Ich aß eine Suppe und dazu einen herrlichen Blick in die Landschaft. Zur Lodge ging es steil aufwärts. Unser Auto schaffte es kaum. Mit Hängen und Würgen haben wir den Parkplatz vor der Lodge erreicht. Erst da viel uns ein, dass wir Allrad nicht eingeschaltet hatten. Nach einem Kaffee machten wir noch eine Wanderung bis zum Secret Garden in San Gerardo de Rivas. Ein Traum. Unglaubliche Pflanzenvielfalt. Dieser Garten wurde von einem Deutschen angelegt. Zurück zur Lodge und erst einmal ein Bier. Zum Abendessen habe ich einen leckeren Fisch gegessen.

Bilder vom Strand in Tarcoles

Museumscafé

Secretgarden in San Gerardo de Rivas


19.02.2020: San Gerardo de Rivas

Schreckliche Nacht mit Albträumen. Frühstück war etwas sperrlich. Danach sind wir in die Berge gefahren. Die Straße wurde immer schlechter. Der Wagen kam kaum die Berge hoch. War nassgeschwitzt. Die Holperstraße wurde immer schlechter und enger. Mit Mühe fanden wir einen Parkplatz. Zu Fuß wanderten wir noch immer höher. Wir wollten zu einem Kolibricafé, aber wir fanden es nicht. Zurück zum Auto und abwärts in das kleine Dörfchen. Hier aß ich eine Portion Spagetti. Trotz Bananenfütterung des Besitzers kamen keine Vögel. Im Secret Garden tranken wir noch einen Fruchtsaft. Auch hier kaum Vögel. Dann wollte ich in einem anderen Garten. Auch diese Straße wurde immer schlechter. Also kehrten wir um. Plötzlich ging nichts mehr. Die komplette Straße war aufgebrochen. Arbeiter verlegten Abflussrohre. Über eine Stunde hatte diese Prozedur gedauert. Zurück zum Hotel und eine Runde baden war angesagt. Fotos um die Lodge. Abendessen im Hotel.

Bilder vom Tage - Straßensperrung

Garten um die Hotelanlage

Museum an der Hotelanlage. Galerie des Besitzers, eine spätberufener Künstler, der skurrile Holzskulpturen schnitzt.


20.02.2020: San Gerardo de Rivas -  Miriam's Quetzals RestaurantPizzeria & Restaurante Los Colibries - Batsú Gardens - San Gerardo de Dota - Unterkunft: Savegre Natural Reserve

Kurz vor 6 Uhr standen wir auf. Frühstück wie am Vortag nicht so üppig. Obst, Kaffee, 2 Toast, Omelett und Marmelade. Weiterfahrt in die Berge bis auf 3.339 m mit herrlicher Aussicht. Auf 3.000 m Höhe ging es wieder abwärts. Erster Halt bei Miriam's Quetzals Restaurant und dann zur Pizzeria Los Colibries auf der anderen Straßenseite. Leider war das Licht nicht so gut und Weiterfahrt bis zum heutigen Hotel. Wir bekamen ein sehr schönes Bungalow, sogar mit einem offenen Kamin. Nun wollten wir zum Batsú Gardens. Unser Wagen wollte mal wieder nicht, so steil war es. Ein Tico musste unseren Wagen dann rückwärts setzen. Ich ging dann alleine nach oben. Ich war fix und fertig, so steil ging es nach oben. Mit dem Auto wären wir nicht alleine hochgekommen. Zuerst bin ich noch verkehrt gelaufen, denn nirgendwo war ein Schild zu sehen. Dennoch habe ich es gefunden. Es waren schon einige Fotografen da. Hier hielt ich einige Stunden auf, denn es gefiel sehr gut. Steiler Abstieg, da kurz vor 15 Uhr die Wolken langsam ins Tal zogen. Danach fuhren wir mit dem Auto wieder die Straße hoch um Fotos in den beiden Restaurants zu machen. Im Los Colibries machten wir viele Fotos. Der Haushund - ein Schäferhund - kannte uns schon. Dieses Mal war das Licht gut. Hier aßen wir auch Spagetti. Fast im Dunkeln fuhren wir zum Hotel zurück.

Bilder vom Tage

Vogelaufnahmen im Batsú Gardens

Vogelaufnahmen im Pizzeria & Restaurante Los Colibries


21.02.2020: San Gerardo de Dota - Lauracea Garden - Lauraceas Garden - Batsú Garden - Miriam's Quetzals Restaurant

Wie fast jeden Tag, standen wir gegen 6 Uhr auf. Hawi spurtete schon nach draußen, um Vogelaufnahmen zu machen. 6.30 Uhr Frühstück. Danach zur Quetzalstelle in der Nähe des Hotels. Am Tag vorher standen schon viele Ornithologen an diesem Ort. Leider war kein Vogel zu sehen. Besuch des Lauracea Garden. Danach Fototour um die Hotelanlage.

11.30 Uhr wurden wir von einem Mitarbeiter des Batsú Gardens abgeholt. Steil ging es wieder bergauf, aber dieses Mal brauchten wir nicht selber fahren. 25 Dollar pro Person. Bis 15 Uhr haben wir dann Fotos gemacht. Dann kam ein Guide und wir sollten die Stelle räumen, da eine Gruppe angekündigt wurde. Wir sagten, dass wir bezahlt haben. Freiwillig gab er uns die 50 Dollar zurück. Glücklich verließen wir die Stelle. Danach fuhren wir wieder zur Miriam's Quetzals Restaurant und machten dort noch Fotos. Leckeres Forellenfilet gab es zum Abendessen. Fast im Dunkel fuhren wir zum Hotel zurück. Kurz vor dem Hotel haben wir dann dennoch den Quetzal gesehen. Zum Abschluß des Tages noch ein Bier an der Bar des Hotels.

Lauraceas Garden

Bilder aus dem Garten um das Hotel Savegre in San Gerardo de Dota

Savegre Fluss am Hotel Svegre in San Gerardo de Dota

Batsú Garden

Vogelbilder im Batsú Garden


22.02.2020: San Gerardo de Dota -  Hotel Robledal

Wieder kurz vor 6 Uhr mit dem Gesang der Vögel aufgestanden. Frühstück auf ca. 2.200 m Höhe. Danach sind wir sofort weitergefahren. Die 10 km Holperstraße haben wir fast nur im ersten Gang geschafft. Der Wagen hatte zu wenig PS. Bis 3.000 m Höhe ging es hoch bis zur Hauptstraße. Nach ca. weiteren 10 km errichten wir die Paraiso Quetzal Lodge. Das Berggebiet des Cerro de la Muerte liegt auf einer Höhe von 2.650 Metern. Hier war es doch sehr kalt. Die maximale Temperatur beträgt hier 25 Grad, die minimale 5 Grad.  Die Lodge war herrlich gelegen mit einem wunderschönen Blick in die bergige Landschaft. Wir gingen direkt in Hummingbird Garden. Viele verschiedene Kolibriarten konnten wir im Bild festhalten, die um unsere Köpfe auch flogen. Wir waren glücklich über die vielen Bilder. Um 11 Uhr setzten wir usnere Fahrt fort.

Langsam ging es abwärts. 30 km vor San Jose wurde der Verkehr immer stärker und es hatte sehr lange gedauert. Autos über Autos und draußen schon wieder 33 Grad. Kurz vor dem Hotel suchten wir noch eine Tankstelle. Über einige Umwege hatten wir es geschafft und den Wagen voll getankt. Danach fuhren wir zum Hotel, wo wir gegen 14 Uhr ankamen. Nun besuchten wir noch ein kleines Lokal auf, wo wir noch eine Portion Spagetti aßen. Um 17 Uhr wurde das Auto abgeholt. Abendessen mit einem Bierchen im Hotel. Ich war nach der anstrengenden Fahrt doch sehr müde.

Hotelanlage Savegre in San Gerardo de Doto. 1. und 2. Bild unsere Unterkunft.

Paraiso Quetzal Lodge

Kolibribilder an der Paraiso Quetzal Lodge

Hotel Robledal in Alajuela


23.02.2020: Hotel Robleda - Rückflug über San Salvador

Frühstück im Hotel. Bis 14 Uhr haben wir uns die Zeit vertrieben und wurden dann zum Flugplatz gebracht. Abflug 16.30 Uhr. Zwischenstopp in San Salvador nach etwas über eine Stunde Flug. Hier trugen die Angestellten des Flugplatzes wegen des Coronavirus alle eine Maske. Nach zwei Stunden flogen wir weiter in Richtung Madrid.


24.02.2020: Zwischenlandung in Madrid - Weiterflug nach Düsseldorf - Borken - Billerbeck

Am Flugplatz wurden wir von Jürgen abgeholt, der zuerst Hawi nach Borken brachte. Kurz nach 22 Uhr wir dann nach der langen Reise wieder zu Hause.


Reisetipp: Für unsere Rundreise haben wir ein Navigerät von navimieten24 gemieten. Vor der Reise habe ich alle Hotels bereits eingestellt und somit konnte die Reise ohne Probleme stattfinden.