10.-24.04.2026 Reise nach Chania auf Kreta mit Alexander


10.04.2026: Anreise von Billerbeck nach Münster. Flug nach München und weiter nach Heraklion auf Kreta. Autoabholung und ca. zwei Stunden Fahrt zur Unterkunft Mare Civitas Unum in Chania. Abendessen in der Taverne "Blue Pearl" am Meer. 


11.04.2026: Stadtrundgang in Chania.


12.04.2026: Osterwanderung von Vamos nach Gavalochori, Douliana und zurück nach Vamos. 12 km. Höhendifferenz 219 m.

Der Rundweg Vamos – Douliana südöstlich von Souda bietet eine wunderschöne Gelegenheit, die ländliche Schönheit Kretas zu entdecken. Die Tour startet im charmanten Dorf Vamos, das für seine traditionelle Architektur und freundliche Atmosphäre bekannt ist. In der Dorfmitte zeigt ein Plan die Wanderroute. Die Rundtour ist sehr gut ausgezeichnet. Von hier aus führt der Weg nach Norden durch die fruchtbare Ebene, die mit grünen Feldern und blühenden Pflanzen beeindruckt.

Weiter geht die Route zum idyllischen Dorf Gavalochori, das in eine landschaftlich reizvolle Umgebung eingebettet ist. In der Dorfmitte wurde ein Lamm gegrillt. Hier hielten wir uns über zwei Stunden auf und genossen das Dorfleben und auch das leckere Essen. 

 

Von dort folgt man einem Pfad nach Westen, der durch sanfte Hügel, malerische Schluchten und weitläufige Olivenhaine führt – ein typisches Bild der kretischen Landschaft. Diese abwechslungsreiche Naturkulisse lädt dazu ein, die Ruhe und Schönheit der Region in vollen Zügen zu genießen. Kurz vor dem Dorf Douliana erreichten wir die kleine Höhlenkapelle Agios Ioannis. Hier besteht auch die Möglichkeit zu picknicken. Kurzer Abstecher nach Douliana. Hier gab es nichts zu sehen. 

Der Rückweg verläuft teilweise über eine Landstraße, die zurück zum Ausgangspunkt in Vamos führt. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Ausblicke und Fotomotive, die das ländliche Kreta in all seiner Pracht zeigen. Insgesamt ist dieser Rundweg eine ideale Möglichkeit, Land und Leute fernab der touristischen Zentren kennenzulernen.


13.04.2026: Wanderung zu den Klöstern auf der Halbinsel Ikrotiri. Von Moni Gouverneto nach Moni Katholiko bis zum Meer. Am Ende der Wanderung erreichten wir einen alten Steinbruch. Zurück durch die Schlucht zum Auto.


14.04.2026: Chania. Wanderung durch die Imbrosschlucht. 6,7 km. Höhendifferenz ca. 560 m.

Mit dem Auto zum Eingang der Schlucht gefahren. Hier mussten wir einen Eintritt von 5 Euro zahlen. Langsame Wanderung durch die Schlucht. Am Ende ging es für 5 Euro mit einem Kleinbus wieder zum Eingang. Mit Auto nach Chora Sfakion und dort ein Mittagessen eingenommen. Zurück nach Chania.


15.04.2026: Marktbesuch in Chania in der Patriarchou Gerasimou-Straße. Kaffee trinken im alten Kipos-Café. Abendessen in der Taverna Ela. Fußballabend im Cafe Remezzo: Bayern München gegen Real Madrid. Bayern München gewann 4:3. Ein lustiger lauter Abend im Hafen von Chania. 


Italienisches Knabenkraut (Orchis italica)

Höhle des Heiligen Johannes des Einsiedlers (Agios Ioannis o Erimitis).

Vouves

16.04.2026: Wanderung in den Bergen auf dem K4 von Gerakianá nach Nochiá und zurück nach Gerakianá.

Auf der Wanderung besuchten wir auch die Höhle des Heiligen Johannes des Einsiedlers (Agios Ioannis o Erimitis). Sie befindet sich in der Nähe von Marathokefala, etwas oberhalb der Avlaki-Schlucht. Diese beeindruckende Tropfsteinhöhle zeichnet sich durch zahlreiche Stalaktiten und Stalagmiten aus, die ihr eine geheimnisvolle und ehrwürdige Atmosphäre verleihen. Historisch bedeutsam ist die Höhle vor allem deshalb, weil der Heilige Johannes der Einsiedler hier drei Jahre seines Lebens verbrachte. Bekannt dafür, in strenger Askese nackt zu leben, widmete er sich in dieser Zeit dem Gebet und der Meditation. Darüber hinaus ist er als Gründer des Katholikon-Klosters in der Region verehrt. Die Höhle und ihre Umgebung sind somit nicht nur ein beeindruckendes Naturdenkmal, sondern auch ein bedeutender Ort spiritueller Einkehr und religiöser Geschichte.

 

Anschließend Fahrt nach Vouves. Vouves ist ein kleines, malerisches Bergdorf, das durch seine außergewöhnliche Geschichte und natürliche Schönheit besticht. Besonders berühmt ist der Ort für seinen jahrtausendealten Olivenbaum, der als einer der ältesten Olivenbäume der Welt gilt und Vouves international bekannt gemacht hat. 

Der Olivenbaum von Vouves, gelegen im malerischen Dorf Ano Vouves etwa 30 Kilometer von Chania entfernt, gilt als einer der ältesten Olivenbäume der Welt. Sein Alter wird auf beeindruckende 3.000 bis 5.000 Jahre geschätzt, wobei wissenschaftliche Untersuchungen sein Alter sogar auf über 4.000 Jahre datieren. Damit ist dieser Baum nicht nur ein Zeugnis antiker Natur, sondern auch ein Symbol für die lange Tradition des Olivenanbaus auf Kreta.

Die exakte Altersbestimmung eines Olivenbaums gestaltet sich jedoch schwierig. Viele alte Olivenbäume haben hohle Stämme, was die dendrochronologische Analyse (Zählung der Jahresringe) erschwert oder unmöglich macht. Dadurch sind die Altersangaben oft Schätzungen, basierend auf botanischen Studien und historischen Kontexten. Andere Kandidaten für den Titel des ältesten Olivenbaums, wie beispielsweise der Al-Badawi in Bethlehem, sind weniger gut dokumentiert und daher weniger gesichert.

Der Olivenbaum von Vouves trägt bis heute Früchte und liefert somit noch immer Oliven, die an die Jahrtausende alte Tradition anknüpfen. Er ist deshalb nicht nur ein Naturdenkmal, sondern auch eine lebendige Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Jährlich zieht der Baum Tausende von Besuchern an, die von seiner Geschichte und Beständigkeit fasziniert sind.

In der Nähe des Baumes befindet sich zudem ein Olivenbaum-Museum, das die Geschichte des Olivenanbaus auf Kreta anschaulich erzählt. Dort erfahren Besucher alles über die Bedeutung der Olive für die regionale Kultur, Wirtschaft und Ernährung – angefangen von der Antike bis in die heutige Zeit.

Zusammenfassend ist der Olivenbaum von Vouves ein beeindruckendes Natur- und Kulturerbe, dessen Alter und Lebensfähigkeit ihn zu einem besonderen Schatz Kretas machen. Seine Präsenz erinnert uns daran, wie eng die menschliche Zivilisation mit der Natur verbunden ist – über Tausende von Jahren hinweg.


17.04.2026: Sturmtag in Chania. Abendessen am Hafen mit Livemusik. 


Einschwieliger Zungenstendel (Serapias lingua)

Wanderung zum Valsamiotis-Stausee

 18.04.2026: Wanderung auf dem "The Valsamiotis Trail" M1 zum Valsamiotis-Stausee in Vatalakkos. 5,3 km.


 Botanischen Garten von Kreta. 

19.04.2026: Chania. 2,5 km Rundwanderung durch den Botanischen Garten von Kreta. Abendessen in der Taverna Blue


Moni Gonias

Wanderung auf einem Mosaikweg

Moni Chrisokalitissis

Impressionen der Reise.

Abendessen

20.04.2026: Mit dem Auto ca. 200 km durch den Westen von Kreta. Zuerst besuchten wir in der Nähe von Kolimbari das alte Kloster Moni Gonias aus dem Mittelalter, das direkt am Meer über den Felsen thront. Wanderung auf einem Mosaikweg in der Nähe des Klosters. Weiterfahrt über Kissamos entlang der Küster mit vielen Kurven bis zum Kloster Moni Chrisokalitissis. Kurze Besichtigung. Weiterfahrt zum Strand von Elafonisi. Hier musste man für den Parkplatz 3 Euro bezahlen, der bereits voll war von Autos. Wir beschlossen weiterzufahren durch die Berglandschaft bis nach Omalos. Abends wieder lecker gegessen.


 Kournas See

 Georgioupoli

Chania

21.04.2026: Chania. Wanderung am Kournas See. Der Kournas-See ist der einzige natürliche Süßwassersee auf der griechischen Insel Kreta. Er befindet sich im Hinterland von Georgioupolis, etwa 38 Kilometer östlich von Chania. Mit einer maximalen Tiefe von 22,5 Metern stellt der See eine bedeutende natürliche Sehenswürdigkeit dar. Umgeben von einer malerischen Landschaft bietet der Kournas-See nicht nur einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, sondern ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Ein ausgezeichneter Wanderweg führte uns durch ein sumpfiges Gebiet. Schon bald kehrten wir um und gingen in die andere Richtung. Leider nur Straße und es wurde auch sehr heiß. Am See befanden sich sehr viele Tavernen und es war sehr touristisch. Kitschbuden über Kitschbuden. Schon bald verließen wir den See und fuhren nach Georgioupoli. Mittagessen im Ort. 


Chania

Alten Lederfabrik von 1905 in der Melidoniou 27 in Chania.

Chania

Abendessen in der Taverna Blue Pearl

22.04.2026: Chania. Geburtstag von Alexander. Er hat mich zum Frühstück im Kipros Cafe eingeladen. Wanderung entlang der Küste. Einblick in einer alten Lederfabrik von 1905. Mittagessen bei Kouzina "Tis Mamas". Abendessen in der Taverna Blue Pearl am Strand.


Schafsegnung im Bergdorf Asi Gonia

Asi Gonia

Kipros Café in Chania.

23.04.2026: Chania. Zur Schafsegnung nach Asi Gonia. Ein tolles Erlebnis. Am Nachmittag Kaffeetrinken im Kipros Café in Chania.


24.04.2026: Chania. Rückflugtag mit Hindernissen.