Atemberaubende Naturerlebnisse

Namibia, Botswana und Simbabwe

10.10.-02.11.2017

Rund 5.000 km 

Ein kleiner Reisebericht:


Mein Fotobuch ist fertig. Hier könnt Ihr einen Blick ins Buch wagen:

CEWE-Fotobuch


10.10.2017: Flug mit Qatar Airways von Frankfurt nach Doha (Katar)

Kurz nach 6 Uhr schon aufgestanden und mit meinem Hund Kimba noch Gassi gegangen. Um 10.20 Uhr brachte mich Irmi zum Bahnhof. 10.37 Uhr Abfahrt nach Coesfeld, wo mich Jürgen schon erwartete. Mit dem Zug ging es dann bis Dortmund. Von hier direkt zum Flughafen Frankfurt. Kurz vor 18 Uhr begann            Flagge Namibia            der Flug in Richtung Katar. Das Abendessen im Flugzeug war nicht so berauschend. Habe etwas gelesen    und  geschlafen und dann noch zwei deutsche Filme angeschaut. Nach sechs Stunden Flug erreichten wir  Doha. Von dort nach kurzem Aufenthalt flogen wir weiter nach Windhoek. Fast 10 Stunden Flug. 


11.10.2017: Von Windhoek nach Gobabis - Besuch beim Volk der San - Zeltübernachtung Zelda Game & Guestfarm - 260 km

 

11 Uhr erreichten wir Windhoek. Hier empfing uns Ruth unsere Reiseleiterin. Schnell Geld gewechselt und dann begann die Fahrt bis Gobabis. Unendliche Weite. Immer gerade aus. Ein paar Wildtiere entdeckten wir: Perlhühner, Warzenschweine, Springböcke ...

In Gobabis mussten wir erst die Zelte aufstellen. Sehr groß waren sie doch. Mit vier Personen pro Zelt ging der Aufbau doch sehr schnell. Mit einem Buschmann der Volksgruppe der San ging es in die Natur. Er zeigte uns ein paar Pflanzen und deren Anwendung. Anschließend gab es noch eine Tanzvorführung. So eine Darbietung ist noch so mein Ding. Abendessen im Hotel. Es war sehr lecker. Gemüse und Springbockfleisch. 

Beim Volk der San


12.10. 2017: Von Gobabis nach Maun - Übernachtung im Sedia Riverside Hotel - 523 km

 

Kurz vor 6 Uhr schon aufgestanden. Die Nacht war doch etwas kalt. Zusammen nahmen wir das Frühstück ein und zusammen wurden auch wieder die Zelte abgebaut. Gegen 7.30 Uhr begann die lange Fahrt nach Botswana. Grenzkontrolle in Namibia und bald die Einreise nach Botswana. Es ging doch sehr schnell. In einem großen Ort wechselten wir Geld und im Bus nahmen wir das Mittagessen Flagge Botswana                  ein. Nach über 500 km erreichten wir das Sedia Riverside Hotel. Schönes Hotel. Ich hatte hier ein Einzelzimmer. Herrlich. Schnell geduscht und anschließend einen kleinen Spaziergang bis zum Fluss unternommen. Das hatte sich nicht gelohnt. Im Zimmer machte ich erste meinen kleinen Rucksack für den nächsten Tag fertig. Dann suchte ich meine Euros. Alles auf dem Kopf gestellt, bis ich mich dann erinnerte, dass ich in Namibia das Geld gewechselt hatte. Nach der Aufregung erst einmal ein Bier getrunken. Abendessen im Hotel.


13.10.2017: Von Maun ins Okavango Delta - Zeltübernachtung - 20 km

 

Frühstück im Hotel und konnte dabei die Fütterung der vielen verschiedenen Vögel beobachten. Besonders schön waren die Grauen Lärmvögel (Corythaixoides concolor) mit ihrem auffälligen Kamm. In einer Stunde waren die Auto bepackt. Dann ging es zum Suipermarkt und auch einige Weine kauften wir ein. Eine Stunde bei starkem Wind fuhren wir bis zum Okavango Delta, wo schon die Mokoros (Einbäume) auf uns warteten. Zu zweit in einem Boot begann eine aufregende Fahrt durch den Binsen- und Seerosendschungel. Da, auf einmal stand ein Elefant am Ufer. Boote anhalten und Fotos gemacht. Traumhaft schön. Nach 1 1/2 Stunden erreichten wir eine Insel, wo bereits unsere Zelte standen. Gegen 15 Uhr gab es Essen. Pute, Reis und Gemüse. Mit den Booten ging es danach zum Hippopool. Eine herrliche Erfrischung, aber leider viel zu kurz. Wäre gerne noch länger im Wasser geblieben. Später fuhren wir mit den Mokoros zum Sonnenuntergang, wobei wir auch noch zwei Elefanten sahen. Herrliche ruhige Fahrt durch die Binsenlandschaft. Helle Laubfrösche, große Spinnen und zum krönenden Abschluss tauchte ein Hippo aus dem Wasser. Im Dunkeln zurück zur Insel und dort brannte bereits ein Lagerfeuer. Wieder ein leckeres Abendessen und wir saßen noch lange am Feuer und auch der Sternenhimmel war wunderschön. Der Rotwein am Lagerfeuer war die Körnung. Kurz nach 21 Uhr ging ich ins Bett.


14.10.2017: Ein Tag im Okavango Delta - Zeltübernachtung

 

Die Nacht war schrecklich. Ich hatte sehr schlecht geschlafen, denn ich lag auf einem Huckel. Es gab dann eine Aufregung am Morgen. Ein Elefant stand nur einige hundert Meter vor den Zelten. Frühstück gab es später. Nur etwas Müsli und Kaffee und kurz nach 7 Uhr begann eine dreistündige Wanderung durch die Steppe. Bei dieser Tour sahen wir viele Vögel und Säugetiere: Zebras, ein Büffel, Streifengnus, Letsche, Impalas. Die Sonne stach kurz nach 10 Uhr auf dem Rückweg schon sehr stark. Mit den Booten zurück und es gab ein leckeres Essen. Kurze Pause im heißen Zelt. 13 Uhr ging es wieder zum Hippopool. Eine Erfrischung. Jürgen und Silja versuchten ein Mokoro zu steuern. Kaffeepause. Gegen 17 Uhr ging es dann noch einmal mit den Booten heraus. Langsam glitten die Boote durch die schmalen Binsengassen. HIn und wieder sahen wir kleine Laubfrösche, die an den Binsenstielen hingen.

Zum Sonnenuntergang fuhren wir dann wieder zu einem großen offenen See, wo wir am Tag davor schon ein Nilpferd gesehen hatten. Dieses Mal Ruhe pur und zum Schluss ein roter Sonnenuntergang. Zurück zu unseren Zelten, wo die Vorbereitungen für das Abendessen im vollen Gange war. Ein Lagerfeuer wurde vorbereitet. Wunderschöner Abschluss der Okavangoübernachtung war dieses ein besonders schöner Abend. Alles schmeckt vorzüglich. Danach begann das Abendprogramm. Das Personal gestaltete diesen Abend mit herrlichem Liedgesang. Oft bogen wir uns vor Lachen und dazu tanzten sie auch noch. Die Gruppe sollte sich an diesem Abend auch noch mit einem Lied beteiligen. Wir schafften es mit Mühe. Leider ging der Abend viel zu schnell vorbei.


15.10.2017: Rückkehr aus dem Okavango Delta - Flugzeugrundflug über das Okavango Delta -  Sedia Riverside Hotel in Maun - 20 km

 

Wieder sehr schlecht geschlafen. Kurz nach 6 Uhr schon aufgestanden und schnell die Rucksäcke gepackt. Ein schnelles Müslifrühstück und als alles wieder in Mokoros verstaucht war, Feuer gelöscht und dann verließen wir unsere kleine Insel. Nach über einer Stunde Bootsfahrt erreichten wir wieder die Autos. Das ganze Gepäck einschließlich Küche, Tische, Bänke, Grill, Zelte wurden auf mehreren Autos verladen.  Gruppenbild zum Abschluss und zurück über die holprige Straße zum Einkaufszentrum. Geld gewechselt, etwas Wasser  und noch einen Burger gekauft. Zurück zum Hotel, wo ich wieder ein Einzelzimmer hatte. 

Um 13.45 Uhr fuhren wir zum Flugplatz bzw. wir wollten. Warten auf Sebastian. Er stand noch unter der Dusche. Dann hatte Oliver auch noch seinen Pass vergessen. Die erste Gruppe konnte starten. Die zweite Gruppe kam nach kurzem Warten auch zu seinem Flug. Für 150 USD flogen wir 3/4 Stunde über das Delta in einer Höhe von ca. 150 m. Interessante Landschaft von oben, wobei wir auch viele Wildtiere sahen. Wasserbüffel, Giraffen, Elefanten, Antilopen, Nilpferde, Krokodile, Gnus, Zebra überflogen wir. Zurück zum Hotel und erst einmal ein kühles Bier bei fast 40 Grad. Danach machte ich noch ein Päuschen am Pool. Abendessen im Hotel und endlich wieder ein Bett.

   Geldschnabeltoko (Tockus leucomelas)

Rückkehr aus dem Okavango Delta

Flug über das Okavango Delta


16.10.2017: Von Maun nach Gweta - Zeltübernachtung am Hotel Planet Baobab - 220 km

 

Stand schon früh auf und ging um 6.30 Uhr bis zum Fluss. Es hatte sich aber nicht gelohnt. Langes Frühstück  in aller Ruhe am Pool. 9.30 Uhr fuhren wir in die Stadt zum Tanken und Einkaufen, was eine Stunde gedauert hatte. Dann begann die 220 km lange Fahrt nach Gweta. Unterwegs sahen wir ein Zebra, was direkt an der Straße stand. Sonst nur lange gerade Straßen. Schon bald mussten wir aussteigen und zwei Paar Schuhe an der "Disease Control" Stelle eintauchen mussten. Hier hielt ein Veterinärzaun das  seuchenfreie Farmland vor der Maul- und Klauenseuche ab. Nach einigen Kilometer erreichten wir die Baobab Lodge, die Mitten in der Landschaft lag. Wir bauten die Zelte bei 40 Grad Hitze unter einem Baobabbaum auf. Aus unserem Zelt kroch noch ein kleiner Skorpion heraus. 

Mittagessen und dann ging es in den Pool. Um 17 Uhr startete eine kleine Tour in der näheren Umgebung. Hierbei wurden uns einige Bäume und Sträucher von einem Ranger gezeigt. Zum Abschluss gab es einen kleinen Umtrunk zum Sonnenuntergang mit Blick auf einem Baobabbaum.
Meine Aufregung war am Abend groß, wo war die Brille. Beide Rucksäcke von vorne bis hinten durchwühlt. Ich war fix und fertig. Ganz zum Schluss hob ich die Matratzen an und dort lag sie. Was war ich froh. Jetzt erst einmal ein Bier. Das Abendessen war wieder vorzüglich. Schon bald ging ich zu Bett.

Sedia Riverside Hotel in Maun

Sonnenuntergang bei den Baobabbäumen

17.10.2017: Von Maun nach Kasane - Chobe Nationalpark - Zeltübernachtung in der Chobe Safari Lodge in Kasane - 410 km

 

Früh aufgestanden. 6.30 Uhr Frühstück und vorher wurden die Zelte abgebaut. Um 7 Uhr begann die lange Fahrt in Richtung  Chobe Nationalpark. Eine lange Fahrt stand uns bevor. Unterwegs sahen wir viele Tiere. Teilweise war die Straße sehr holperig und wir wurden im Auto hin und her geschüttelt. 14 Uhr erreichten wir unseren Campingplatz. Schnell die Zelte aufgebaut. Um 15 Uhr wurden wir abgeholt und die Fahrt ging in den vier Kilometer entfernten Chobe Nationalpark. War das eine tolle Tour. Das große Erlebnis war eine große Herde von Elefanten. Mehrmals kamen sie bis fast auf zwei Meter heran. Wir haben uns sehr erschrocken. Als die Sonne unterging verließen wir den Park. Abendessen auf dem Campingplatz. Ein Warzenschwein lief auch noch über den Platz. Zufrieden ging ich ins Zelt. 

Tipp: Auf der Nachmittagstour sieht man mehr Tiere im Chobe Nationalpark.

Zeltübernachtung am Hotel Planet Baobab 

Tiere im Chobe Nationalpark


18.10.2017: Safari im Chobe Nationalpark zu Land und zu Wasser

 

Kurz vor 5 Uhr aufgestanden. Abfahrt um 5.45 Uhr. Es ging wieder in den Chobe Nationalpark. Heute Morgen war weniger los. Das schönste Erlebnis war die Begegnung mit einem toten Elefanten. Ein Löwenmännchen lag mit seinem blutverschmierten  Kopf vor einem Elefanten. Der Geruch war unbeschreiblich. Gut, das wir noch nicht gefrühstückt hatten. Kurze Kaffeepause im Busch und dann waren wir um 9 Uhr wieder zurück am Campingplatz. Frühstück und wieder schlichen zwei Warzenschweine um die Zelte. Pause am Swimmingpool. 

Um 15 Uhr begann eine Bootsfahrt in den Chobe Nationalpark. Auch vom Boot aus konnten wir viele Tiere beobachten. Gegen 18 Uhr Sonnenuntergang und dann zurück zum Campingplatz. Hier nahmen wir das Abendessen ein. 

Chobe Nationalpark


19.10.2017: Von Kasana zu den Victoria Fälle - Lokuthula Lodge Victoria Falls - 90 km 

 

Nach dem Frühstück vor 6 Uhr begann eine lange Fahrt in Richtung Victoria Fälle. Auschecken an der Grenze von Botswana und eine Stunde hat die Grenzkontrolle in Simbabwe gedauert. Nach über eine weitere Stunde erreichten wir den Ort Victoria Falls. Besichtigung der Victoria Fälle. Leider war sehr wenig Wasser zu sehen und es wurde wieder sehr heiß. Mittagessen bei Mama Africa, was sehr                      Flagge Simbabwe       lange gedauert hatte. Danach fuhren wir zum Helikopter Flugplatz, da einige Mitreisende einen 15                                                           minütigen Flug gebucht hatten. Dann endlich zum Hotel. Hier liefen viele Warzenschweine über den Platz. Wir hatten ein nettes Chalet. Nun aber ganz schnell in den Pool. Herrlich. Abends besuchten wir die Trommelshow Bomba. Es gab ein riesiges Buffet mit einem großen  Fleischangebot.  Showeinlage mit Gesang und Tanz. Auch wir mussten die Trommel betätigen und zum Schluss habe ich auch noch getanzt.

Victoria Fälle 


20.10.2017: Victoria Falls

 

Frühstück bei unserer Reiseleiterin und Nachbarin Ruth. Um 8.45 Uhr fuhr ich mit dem Shuttlebus in die Innenstadt. Die Hitze begann. Alleine lief ich bis zum Lookout Café mit einem herrlichen Blick in die Schlucht und bis zur Brücke. Hier legte ich eine lange Pause ein und trank einen Erdbeermilchshake. Nach einiger Zeit sah ich die ersten Boote, die den Sambesifluss runter fuhren. Auch einige Mitreisende machten diese wilde Raftingtour mit, die über vier Stunden unterwegs waren. Sie waren begeistert. Dann wollte ich noch bis zur Mitte der Brücke laufen. Ich benötigte aber einen Brückenpass und daher ging ich in die Stadt. Was war das wieder heiß. In einem Café trank ich noch ein Lion Bier.

Um 12 Uhr fuhr ich zum Hotel zurück und ab in den Pool. Hier ruhte ich mich aus. Machte noch einen kleinen Spaziergang bis zum Eingang der Hotelanlage. Im Safari Club trank ich einen Kaffee mit herrlichem Blick in die Landschaft. Den Kaffee brauchte ich nicht zu bezahlen. Erst später habe ich gelesen, dass dieser Teil nur für Clubmitglieder war. Noch einmal zum Pool. Abends hatten wir gehofft am Pool zu Essen, aber es gab außerhalb von der Bomatrommelshow kein Essen. Wir waren doch sehr verärgert. Daher nur ein Bier zum Abendessen und früh ins Beet gegangen.

Victoria Fälle - Lokuthula Lodge Victoria Falls


21.10.2017: Von Victoria Falls Ausreise Simbabwe, Einreise Botswana, Ausreis Botswana und weiter bis zum Mudumu Nationalpark - Zeltübernachtung in der Namushasha River Lodge - 360 km

 

Heute konnte wir etwas länger schlafen. Am Auto musste ein kleiner Schaden behoben werden. So gegen 9 Uhr ging es dann los. Ausreise Simbabwe, Einreise Botswana mit "Fußwaschung". Hier haben wir leider den Einreisestempel verpasst und dann kam nach langer Fahrtzeit die Ausreise Botswana.             Flagge Namibia              Großes Theater, da der Einreisestempel fehlte. Lange Diskussionen waren nötig. Erst sollten wir                                                               wieder zurück, aber dann waren sie doch gnädig und wir erhielten den Ausreisestempel. Einreise            Namibia und dann wieder lange Fahrerei bis zur Unterkunft Namushasha River Lodge am Mudumu-Nationalpark. Die Lodge liegt am Ufer des Kwando im Ost-Caprivi, ca. 24 km südlich von Kongola. Auch hier standen überall Warnschilder, die uns vor wilden Tieren warnten. In der Bar tranken wir noch etwas und gingen bald zu Bett.

Lokuthula Lodge Victoria Falls

22.10.2017: Vom Mudumu Nationalpark nach Rundo - Unterkunft n'Kwazi Lodge - 430 km 

 

Früh aufstehen. Um 6.30 Uhr startete die Morgensafari im Mudumu Nationalpark. Zuerst per Boot und schon bald stiegen wir auf unser Insel in einem offenen Safarifahrzeug. Das größte Highlight waren die vier Löwenweibchen, die langsam ihres Weges gingen. Impalas, Wasselbüffel, Kudus und weitere Wildtiere konnten wir beobachten. Picknick im Nationalpark. Kurz vor 10 Uhr erreichten wir wieder das Boot, dass uns zur Unterkunft brachte. Frühstück und Mittagessen am Zeltplatz. Abbau der Zelte und Weiterfahrt in Richtung Rundu.

Kurz nach 17 Uhr erreichten wir die Unterkunft n'Kwazi Lodge. Beim Abendessen kam ein Gewitter auf und die Luft kühlte sich ab. Was war das ein Erleichterung. Das Abendessen bestand aus einem Büfett und war sehr schmackhaft. Leider war es auch sehr teuer. Ein Erlebnis war auch die kleine Kleinfleck-Ginsterkatze (Genetta genetta), die von einem Tisch angefüttert wurde. Da es draußen regnete, musste die Gesangs- und Tanzshow von den Einheimischen dargebracht, in der Bar verschoben werden. Noch ein letztes Bier und dann gingen alle in ihren Hütten zum Schlafen. Um 23 Uhr wurde der Strom abgeschaltet.

Morgensafari in Rundu


23.10.2017: Von Rundu zum Etosha Nationalpark - Zeltübernachtung im Namutoni Camp - 400 km

 

Schlecht geschlafen. Kurz vor 6 Uhr wurde auch wieder der Strom eingeschaltet. Vor dem Frühstück machte ich noch einen kleinen Fotogang. Dann ging es los in Richtung Etsoha Nationalpark. Nach dem Eingang zum Etosha Nationalpark begann die "Waschbrettpiste". Schlafen konnten wir nicht. Tiere links und rechts. "9 Uhr Steinbock", "14 Uhr Giraffe" - und so ging es in einem fort. Unser neuer Campingplatz lag mitten im Park. Nach dem Aufbau der Zelte gingen wir noch zum Wasserloch. Es waren wenige Tier da. Der Zeltplatz lag sehr schön und der Grund bestand aus Rasen. Wieder ein leckeres Essen.


24.10.2017:  Vom Namutoni Camp Etosha Nationalpark zum Halali Camp - Zeltübernachtung im Okaukuejo Rest Camp - 150 km

 

8 Uhr Abfahrt und dann den ganzen Tag mit dem Auto durch den Nationalpark. Zum Schlafen kam man an diesem Tag nicht. So viele Tiere hatte ich noch nie gesehen. 4 Löwinnen und ein Breitmaulnashorn waren die Highlights des Tages. Auch sehr viele Giraffen konnten wir im Bild festhalten. Die Straße war furchtbar schlecht. Wir flogen von links nach rechts. Für meine Bandscheibe nicht so angenehm. Mittagessen im Halili Camp. Ich war auch am Wasserloch und konnte einige Tiere im Bild festhalten. Hier gab es auch ein leckeres Mittagessen. 

Weiter ging die Holperfahrt weiter und wieder Tiere über Tiere. Gegen 17 Uhr erreichten wir unsere nächster Übernachtungsplatz. das Okaukuejo Rest Camp. Diesmal Sandboden. Ging auch hier zum Wasserloch. Dieses Wasserloch war einfach super. Eine riesige Anlage mit Nachtbeleuchtung. Heute war Peter der Grillmeister. War das ein leckeres Essen. Abschluss noch ein Drink in der Bar.

Tipp: Von den drei Wasserlöchern im Etosha Nationalpark ist das Wasserloch im Okaukuejo Rest Camp das schönste.


25.10.2017: Vom Etosha Nationalpark nach Outjo und Besuch bei den Himbas (Otjikandero - Himba Orphan Village Projekt)  -  Zeltübernachtung in Kamanjab - 290 km

 

Kurz nach 5 Uhr aufgestanden und mir ging es nicht gut. Hatte Durchfall. Kein Frühstück, kein Mittagessen. In Outjo eine Stunde Mittagspause. Leider konnte ich keinen Kuchen in der Bäckerei essen. War wieder ein heißer Tag und wieder eine Ruppelfahrt. Besuch bei den Himbas. Heute war die Übernachtung in freier Natur. Offene Toiletten und eine offene Dusche. Abendessen nach Sonnenuntergang. Einige Mitreisende erklommen noch einen Berg in der Nähe des Campingplatzes. Ich ging früh schlafen.

Tipp: Der Besuch bei den Himbas muss nicht unbedingt sein. Es ist nicht mein Ding.  

Etosha Nationalpark

Besuch bei den Himbas (Otjikandero - Himba Orphan Village Projekt

Zeltübernachtung in Kamanjab


26.10.2017: Von Kamanjab über Outjo zur Übernachtung im Omaruru Guesthouse in Omaruru - Weinprobe in der Kristall Kellerei in Omaruru - Abendessen im  Restaurant Kashana - 317 km

 

Es geht wieder. 5 Uhr duschen unterm Sternenhimmel. Hatte keinen Durchfall mehr. Was bin ich froh. Das Frühstück schmeckte auch wieder. Abfahrt 7.30 Uhr. Kurze Pause in Outjo und gegen 13 Uhr waren wir in Omaruru. Nach dem Einchecken schnell in den Pool. Um 16 Uhr fuhren wir einige Kilometer vom Hotel zu der Kristall Kellerei. Die Verwalterin zeigte uns ihr Anwesen und die Weinrebstöcke. Anschließend konnten wir den angebauten Wein Jahrgang 2016 und 2017 auch verkosten. Dann bekamen wir noch verschiedene Grappas zu probieren. Die Stimmung stieg bei uns. Wir hatten sehr viel Spaß. Zurück zum Guesthouse und noch ein paar Bilder am Frankenturm gemacht. Abends aßen wir im Restaurant Kashana. Ich bestellte ein Oryssteak, dass ganz herrlich geschmeckt hat. Auch der Rotwein schmeckte vorzüglich. Mit Verena und Oliver tranken wir in unserem Zimmer noch einen Absacker. 

Weinprobe in der Kristall Kellerei in Omaruru - Frankenturm


27.10.2017: Von Omaruru zur Spitzkoppe - Swakopmund - Guesthouse Dunedin - 400 km

 

Frühstück im Hotel und um 8 Uhr ging es schon wieder weiter. Hatte an diesem Tag noch einige Probleme mit meinem Rücken. Gegen Mittag fuhren wir an die 30 km über eine Ruckelpiste bis zur Spitzkoppe. Die Fahrt war schrecklich. Die Fenster ratterten sehr laut und man flog hin und her und der Lärm im Bus sehr laut. Beeindruckend waren die runden Berge doch schon. Ein Ranger zeigte uns die Berge und die Landschaft. Zum Schluss sahen wir auch noch die Jahrtausend alten Felszeichnungen. Auf der Rückfahrt setzte ich mich aber nach vorne im Bus. Somit ging es einigermaßen gut über die Ruppelpiste.

Kurz vor 15 Uhr erreichten wir Swakopmund. Kleiner Stadtrundfahrt mit dem Bus im Hotel aßen wir dann noch unser Mittagessen ein Fischbrötchen. Danach machte ich alleine einen Stadtrundgang. Im Museumscafé trank ich einen Cappuccino und dazu einen Apfelkuchen. Einige Vögel holten mir noch kleine Kuchenstücke vom Teller. Kurzer Trip durch die Stadt. Wollte noch den Sonnenuntergang fotografieren, aber es war doch sehr kalt. 19.30 Uhr zum Essen gegangen. Es war im Lokal doch sehr laut. Das Essen hatte aber sehr gut geschmeckt. Nach zwei Rotwein gingen wir zum Hotel. 

Spitzkoppe

Swakopmund


28.10.2017: SwakopmundCatamarantour in Walvis Bay - Begegnung mit Pelikane und Seelöwen - Düne 7 - Guesthouse Dunedin  - 150 km

 

Frühstück um 7 Uhr. Es war nicht so besonders. Etwas Yoghurt und einen Teller mit 1 1/2 Scheiben Toast und Eier. Um 8 Uhr starteten wir bei trüben Wetter in Richtung Walvis Bay. Es war doch sehr kalt und es nieselte etwas. Menschmassen im Hafen. Kurz nach 9 Uhr begann die Fahrt mit dem Catamaran. Schon nach einiger Zeit kam schon ein Pelikan an Bord und marschierte übers Boot. Etwas später kam von hinten ein Seelöwe an Bord. Dann ging es zur Seelöweninsel, wo sich viele junge und alte Seelöwen befanden. Später sahen wir auch noch Delfine und 10 Flamingos. Auf der Heimfahrt wurde das Büfett eröffnet. Ich aß zwei Austern und dazu ein Gläschen Sekt. Dann hatte eine Mitfahrerin auch noch Geburtstag und nun begann die Party, wobei auch viel getanzt wurde. Plötzlich stand wieder ein sehr großer Seelöwe mitten im Boot. Gut gelaunt gingen wir von Bord. Rückfahrt zum Hotel. Dann ging ich noch schnell zum Meer ins Museumscafé und aß noch ein Stück Kuchen.

Schnell zurück zur Unterkunft und um 15 Uhr wurden wir abgeholt und es ging zur Düne 7. Dort begann der mühsame Aufstieg auf die Düne. Zwei vor und ein Schritt zurück. Langsam ging es vorwärts und schon bald erreichten wir die Spitze der Düne. Der Wind blies schon ganz schön. Ich begab mich dann nach unten und umrundete die Düne. Als ich am Aufstieg angekommen war, warteten schon die Mitfahrer. Sie wollten wieder zum Hotel. Na, dann musste ich ja mit. In Swakopmund angekommen kurze Pause und dann in die Innenstadt zum Abendessen. Es hatte sehr lange gedauert, bis wir ein Restaurant gefunden hatten. Das Abendessen war dann auch wieder sehr lecker. 

Catamarantour in Walvis Bay - Begegnung mit Pelikane und Seelöwen

Düne 7


29.10.2017: Von Swakopmund über den Breitengrad "Wendekreis des Steinbocks" nach Solitaire und weiter bis zum Campingplatz Sesriem - 350 km

 

Wir standen schon um 5 Uhr auf, dann wir dachten das Namibia die umgestellt hatte, aber es war nicht so. Also noch eine Stunde Zeit bis zum Frühstück. Danach ging es nach Walvis Bay und schauten uns noch Flamingos an. Dann begann die lange Reise über die Rüttelpiste bis nach Soltaire. Dort aß ich einen Apfelkuchen. Nochmals ging die Fahrt über eine Schüttelpiste. Es war einfach schrecklich. Großer Campingplatz mit einer großen Kolonie von Webervögeln. Abendessen und danach hatten wir noch viel Spaß. 

Flamingos in einer Bucht bei Walvis Bay

Köcherbäume, Breitengrad "Wendekreis des Steinbocks" und Campingplatz Sesriem

30.10.2017: Deadvlei - Sossusvlei - Zeltübernachtung Campingplatz Sesriem  -  120 km

 

War das eine schreckliche Nacht. Um 2 Uhr wurde ich wach. Ein Sandsturm blies unser Zelt hin und her. Schnell raus und die Fenster geschlossen. Der rote Sand kam auch ins Zelt. Über zwei Stunden hielt der Sturm an. Um 5 Uhr mussten wir schon raus. Im Dunkeln fuhren wir ohne Frühstück zur Düne 45. Gegen 6 Uhr bestiegen meine Mitreisende die Düne. Ich blieb unten, da mein Rücken immer noch von der Rüttelpiste schmerzte. Konnte unten aber auch noch schöne Bilder machen. Hier gab es dann auch ein Frühstück.  

Weiter fuhren wir bis zum Einstieg zum Deadvlei. Umstieg in Jeeps und über eine Sandpiste bis zu einem Fotostopp. Einige Bilder und wieder zurück bis zu einer Wanderung in Richtung Deadvlei. Dieter, Oliver und Jürgen bestiegen den Big Daddy, sie sie in etwa 45 Minuten erreichten. Die anderen Mitreisenden wanderten durch den roten Sand bis zum ausgetrockneten See mit den abgestorbenen Kameldornbüschen. Wahnsinn.

Toller Blick. Ich lief alleine zu dem rechten ausgetrockneten See. Überall neue Fotomotive. Danach wanderte ich zu der großen Fläche. Wie klein wirkten die Menschen, die auch die alten Bäume fotografierten. Die Hitze war schon unerträglich. Elke maß 45 Grad im Schatten.

Die drei Dünenbesteiger kamen auch allmählich rutschend senkrecht die Düne runter. Nun gingen wir zurück zu unserem Cheep. Hier stand ein großer Wagen mit einem Trecker davor. Der brachte uns aber nicht weit. So mussten einige umsteigen in einem Cheep. 

Nach dem Besuch der Düne fuhren wir noch zu einem Canon. Diesen haben wir nur von oben angeschaut. Ich hatte keine Lust, denn die Hitze war einfach schrecklich. Zurück zum Campingplatz. Essen vorbereitet. Ein Oryx wanderte gemütlich über den Campingplatz. Ich badete noch im Pool. Am Spätnachmittag kam wieder ein Sandsturm auf. Daher fiel das Abendessen aus und wir aßen in an der Bar. Wieder lag das ganze Zelt mit rotem Sand bedeckt. Abends wurde es aber wieder ruhig. Am Campingplatz nach dem Essen noch einen Rotwein getrunken. Es war ein beeindruckender Tag mit einer prächtigen Landschaft.

31.10.2017: Sossusvlei - Solitaire - Windhoek - Übernachtung im Klein Windhoek Guest House - 380 km

 

Die Nacht war ruhig. Frühstück um 7 Uhr und kurz nach 8 Uhr ging es in Richtung Windhoek über die schreckliche Rüttelpiste. In Solitaire noch kurz einen Stopp eingelegt. Mittags gab es eine kleine Pizza und gegen 14 Uhr erreichten wir Windhoek. Der Regen hatte begonnen. 1 1/2 Stunden Aufenthalt in der Innenstadt. Besuch der ev. Kirche und dann ging es in die Innenstadt. Es regnete immer noch. Ich lief durch einige Einkaufspassagen, aber es wurde mir zu laut und so ging ich in einem Café und trank einen Cappuccino. In der ev. Kirche gab es um 15.17 Uhr eine Reformationsandacht. Ein Gewitter kam auf. Anschließend fuhren wir zum Hotel. 19.00 Uhr nahmen wir das Abendessen im Restaurant  O Portuga ein. Ich aß ein Oryxsteak. Sehr lecker. Manuela las ein Dankesgedicht vor und überreichte auch unser Geldgeschenk.  


01.11.2017: Rückreise von Windhoek über Doha nach Frankfurt

 

10 Uhr wurden wir abgeholt und kurz nach 13 Uhr begann der Flug in Richtung Doha. 


02.11.2017: Von Doha Flug nach Frankfurt, wo wir kurz nach 6 Uhr landeten. Mit der Bahn nach Coesfeld. Roswitha und Jürgen brachten mich dann nach Billerbeck. Eine schöne Reise ging zu Ende. 


Reiseteilnehmer


Beobachtete Tiere:

 

Vögel: Bienenfresser, Blutschnabelweber, Bronzeflecktaube, Fleckenuhu, Rotschnabel Frankolin, Gaukler, Graulärmvogel, Graureiher, Hammerkopf, Hornrabe, Jacana, Kapente, Kapkrähe, Kaptriel, Kapturteltaube, Klaffschnabel, Kuhreiher, Afrikanischer Löffler, Marabu, Maskenbübül, Nilgans, Purpurreiher, Raubadler, Riesenglanzstar, Riesentrappe, Rotbaumwürger, Rotschnabelente, Rotschnabeltoko, Rotschulterglanzstar, Schildrabe, Schmarotzermilan, Schreiseeadler, Schwarze Austernfischer (Haematopus moquini), Sekretär, Senegalkiebitz, Schildrabe, Brauner Sichler, Siedelweber, Stelzenläufer, Steppenfalke, Trauerdrongo, Waffenkiebitz, Weißbauchnektarvogel, Wiederhopf, Zwergbienenfresser. Außerdem:

 

Braunmantel-Scherenschnabel (Rynchops flavirostris), auch Afrikanischer Scherenschnabel

 

 

Gelbschnabeltoko (Tockus leucomelas)

Grauer Lärmvogel (Corythaixoides concolor)

 

 

Graufischer (Ceryle rudis)

 

Helmperlhuhn (Numida meleagris) - Familie der Perlhühner

 

Mohrenklaffschnabel (Anastomus lamelligerus)

 

Nimmersatt (Mycteria ibis)

 

Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus)

 

Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus)

 

Rotschopftrappe (Lophotis ruficrista)

 

 

Silberreiher (Ardea alba, syn.: Casmerodius albus, Egretta alba) 

 

Senegal-Spornkuckuck (Centropus senegalensis)

 

Afrikanischer Strauß (Struthio camelus)

 

 

Waffenkiebitz (Vanellus armatus)

 

 

 

Weißrückengeier  (Gyps africanus)

 

 

Zwergspint bzw. Zwergbienenfresser (Merops pusillus)


Säugetiere: Breitmaul-Nashorn, Buschhase, Erdhörnchen, Fleckenhyäne, Kleinfleck Ginsterkatze (Genetta genetta), Kuhantilope, Meerkatze, Scharbrackenschakal, Springbock, Steinbock, Zebramanguste und außerdem: 

 

 

Elefant (Elephantidae)

 

Ellipsen-Wasserbock (Kobus ellipsiprymnus)

 

Flußpferd bzw. Nilpferd (Hippopotamus amphibius)

 

 

Giraffe (Giraffa)

 

Impala (Aepyeros) 

 

Kaffernbüffel (Syncerus caffer)

 

Sambesi-Großkudu (Strepsiceros zambesiensis)

 

 

Kaokoveld-Borstenhörnchen (Xerus princeps)

 

Löwe (Panthera leo)

 

Westliche Grünmeerkatze (Chlorocebus sabaeus)

 

 

Nilkrokodil (Crocodylus niloticus)

 

Oryxantilope (Oryx)

 

 

Pavian (Papion)

 

 

Spitzmaulnashorn oder Schwarzes Nashorn (Diceros bicornis)

 

Kalahari-Springbock (Antidorcas hofmeyn)

 

 

Steppenzebra (Equus quagga)

 

 

Streifengnu (Connochaetes taurinus)

 

 

Warzenschwein (Phacochoerus africanus)


Sabine F. Tomczak habe ich im Jahr 2016 auf einer Rundreise durch China kennengelernt. Sie war im Mai 2017 auf der gleichen Rundreise durch Namibia. Hier geht es zu ihrem Bericht der Reise.


Meine Reiselektüre


 

Die Reise wurde mit World insight Erlebnisreisen durchgeführt.